Glossar

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  • BIM

    Building Information Modelling ist ein Prozess durch alle Phasen eines Lebenszyklus eines Gebäudes, von der Planung bis zum Abriss. Dafür sind in den einzelnen Prozess-Phasen verschiedene Produktinformationen, zum Beispiel zur Planung, Dokumentation und dem Betrieb notwendig.

  • BVBS

    Der Bundesverband Bausoftware e.V. ist ein Verband der führenden Software- und IT-Unternehmen mit Lösungen für Planen, Bauen und Nutzen von Gebäuden.

  • CBP

    Unter der Computer-Badplanung verbirgt sich die Bereitstellung von elektronischen Vektor basierenden Daten, um eine visuelle und/oder technische Badplanungssoftware betreiben zu können.

  • DGH

    Der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik – kurz DG-Haustechnik – ist ein Zusammenschluss von Fachgroßhändlern aus den Bereichen Sanitär, Heizung, Lüftung und Klima.

  • DQG

    Data-Quality-Guideline ist die internationale Datenqualitätsrichtlinie (siehe DQR).

  • DQM

    Bei Datenqualitätsmanagement spricht man von Prozessen rund um die Produktdatenlieferung und der zentralen Distribution von elektronischen Produktdaten durch die ARGE.

  • DQR

    Die Datenqualitätsrichtlinie beinhaltet die Regeln und die Inhalte für die elektronischen Produktdaten. Abgestimmt wird diese durch Vertreter der ARGE, des DGH und des ZVSHK.

  • E-Invoicing

    E-Invoicing (kurz für Electronical Invoicing) meint die elektronische Rechnungsübermittlung bzw. den elektronischen Rechnungsaustausch.

  • EAN

    Die European Article Number wurde 2009 durch die GTIN abgelöst und diente der internationalen Identifizierung von Produkten. Die Nummer besteht aus 8 bzw. 13 Zeichen und wird zentral durch GS1 verwaltet.

  • EDI

    Electronical Data Interchange steht für den elektronischen Austausch von Daten.

  • ETIM

    ETIM ist ein global aufgestellter Verband, der sich die Klassifizierung von Artikeln anhand von technischen Merkmalen zur Aufgabe gemacht hat. Die Klassifizierung von Artikeln ermöglicht dem Kunden eine stark verbesserte Artikel-Recherche.

  • GDPdU

    Die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen enthalten insbesondere Regeln zur Aufbewahrung elektronischer Unterlagen und zur Mitwirkungspflicht der Steuerpflichtigen bei steuerlicher Außenprüfung. Es handelt sich hierbei um eine Verwaltungsanweisung des Bundesministeriums der Finanzen (BMF-Schreiben), in der bestimmte Rechtsnormen aus der Abgabenordnung und dem Umsatzsteuergesetz konkretisiert sind. Für

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    Veranlagungszeiträume nach dem 31.12.2014 wurden die GDPdU mittlerweile durch die GoBD abgelöst.

  • GLN

    Global Location Number: Über diese von der GS1 vergebene eindeutige Nummer sind Unternehmen weltweit identifizierbar. Die Vergabe der Nummer ist kostenpflichtig und wird in Deutschland von „GS1 Germany“ in Köln vergeben. Sie ist der Nachfolger der ILN.

  • GoBD

    Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff. Am 14. November 2014 hat das Bundesministerium der Finanzen mit einem Schreiben die GoBD veröffentlicht. Die GoBD gelten für Veranlagungszeiträume, die nach dem 31.12.2014 beginnen. Sie ersetzen damit die bisher geltenden GoBS aus dem Jahre 1995

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    und die GDPdU aus dem Jahre 2001.

  • GoBS

    Die Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS) sind Regeln zur Buchführung mittels Datenverarbeitungssystemen. Sie stellen lediglich eine Präzisierung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) im Hinblick auf die DV-Buchführung dar. Für Veranlagungszeiträume nach dem 31.12.2014 wurden die GoBS mittlerweile durch die GoBD abgelöst.

  • GS1

    Global Standards One ist eine weltweite Organisation zur Verbesserung und Vereinfachung von Wertschöpfungsketten, etwa durch die Vergabe eindeutiger Identifizierungsnummern für Unternehmen (GLN) oder Artikel (GTIN). (mehr: www.gs1-germany.de)

  • GTIN

    Die Global Trade Item Number kennzeichnet weltweit eindeutig Produkte und Packstücke. Diese Nummer wird von GS1 Germany vergeben und hat einen festen Aufbau bei der Zusammensetzung der Nummer. GTIN gibt es in verschiedenen Klassen (Anzahl Ziffern). Die GTIN ist der Nachfolger der EAN.

  • ILN

    Die International Location Number ist eine weltweit eindeutige Identnummer zur Identifizierung von Industrie, Handels- und Dienstleistungsbetrieben, welche von der GS1 Germany vergeben wurde. Sie ist der Vorgänger der GLN.

  • PDF/A (PDF/A-3)

    Das Portable Document Format (deutsch: (trans)portables Dokumentenformat) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente. Das PDF/A (bzw. das PDF/A3) ist ein spezielles Format, welches für die Langzeitarchivierung optimiert wurde.

  • QeS

    Die Qualifizierte elektronische Signatur dient der Absicherung der Herkunft und Unversehrtheit (Integrität und Authentizität) von Nachrichten oder Dokumenten. Durch die Gleichstellung der elektronischen Rechnung mit der Papierrechnung im Juli 2011 ist der Einsatz im Rahmen der elektronischen Rechnungsstellung aus steuerlicher Sicht nicht mehr zwingend vorgeschrieben.

  • Revisionssicher

    Der Begriff „Revisionssicherheit“ bezieht sich auf die revisionssichere Archivierung für elektronische Archivsysteme, die in Deutschland den Anforderungen des Handelsgesetzbuches (§§ 239, 257 HGB), der Abgabenordnung (§§ 146, 147 AO), der Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS), der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie

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    zum Datenzugriff (GoBD) und weiteren steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Vorgaben entsprechen. Der Begriff orientiert sich damit am Verständnis der Revision aus wirtschaftlicher Sicht und betrifft aufbewahrungspflichtige oder aufbewahrungswürdige Informationen und Dokumente.

    Er beinhaltet:

    • Ordnungsmäßigkeit
    • Vollständigkeit
    • Sicherheit des Gesamtverfahrens
    • Schutz vor Veränderung und Verfälschung
    • Sicherung vor Verlust
    • Nutzung nur durch Berechtigte
    • Einhaltung der Aufbewahrungsfristen
    • Dokumentation des Verfahrens
    • Nachvollziehbarkeit
    • Prüfbarkeit (Lesbarkeit)
  • UN/EDIFACT

    UN/EDIFACT steht für United Nations Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport. EDIFACT ist ein branchenübergreifender internationaler Standard für das Format elektronischer Daten im Geschäftsverkehr und zugleich einer von mehreren internationalen EDI-Standards.

  • Web EDI

    Unter Web EDI werden internetbasierte Anwendungen verstanden, die es Unternehmen ohne entsprechende eigene EDV-Systeme erlauben, Nachrichten (wie eine elektronische Bestellung oder Rechnung) an den Empfänger zu übermitteln.

  • XML

    Extensible Markup Language (deutsch: erweiterbare Auszeichnungssprache), ist ein weit verbreitetes Format, um elektronisch strukturiert Daten auszutauschen.

  • ZUGFeRD

    Das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) hat ein gemeinsames übergreifendes Format für elektronische Rechnungen erarbeitet, das für den Rechnungsaustausch zwischen Unternehmen, Behörden und Verbrauchern genutzt werden kann und den Austausch strukturierter Daten zwischen Rechnungssteller und Rechnungsempfänger ermöglicht („ZUGFeRD“ Format). ZUGFeRD steht für Zentraler User Guide des Forums elektronische

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    Rechnung Deutschland. Eine ZUGFeRD-Rechnung stellt ein hybrides Format dar, welches aus einer bildlichen Darstellung der Rechnung (PDF/A-3-Datei) und einem strukturierten und maschinell auswertbaren Datensatz besteht. Dieser ist in einer XML-Datei abgelegt, welche wiederum als Anhang in die PDF-Datei eingebettet ist.

  • ZVSHK

    Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima ist Standesorganisation, Wirtschaftsverband und Interessensvertretung seiner Innungsmitglieder aus dem SHK-Handwerk.