In Pfaffenhofen baute die Max Bögl Modul AG im Auftrag der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WBG ein dreistöckiges Wohngebäude mit 13 geförderten Wohneinheiten in modularer Bauweise. Für die Heizungs- und Lüftungstechnik kamen Produkte von KERMI zum Einsatz. Bildquelle: Max Bögl Modul AG

Modulbau von Max Bögl beschleunigte den Bau von erschwinglichem Wohnraum in Pfaffenhofen

In Pfaffenhofen an der Ilm realisierte die städtische Wohnungsbaugesellschaft WBG bereits zum wiederholten Mal ein gefördertes Wohnbauprojekt zusammen mit der Max Bögl Modul AG. Durch die modulare Bauweise des Unternehmens konnten die 13 Wohneinheiten besonders schnell und kosteneffizient geplant und errichtet werden. Für die Heizungs- und Lüftungstechnik sorgte der Raumklima-Spezialist KERMI, dessen Produkte sich dank hohem Vorkonfektionierungsgrad sowie Einbauflexibilität bei Max Bögl für die Ausstattung der Module etabliert haben.

Ziel Möglichst schnell bezahlbaren Wohnraum für die Bevölkerung schaffen – dieses verfolgte die Wohnraumbeschaffungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Pfaffenhofen a. d. Ilm mbH (WBG) mit einem geförderten, sozialen Wohnbauprojekt in der Sanddornstraße in Pfaffenhofen. In einem neu ausgewiesenen Wohnbaugebiet entstand ein dreistöckiges Gebäude mit 13 Wohneinheiten – errichtet in Modulbauweise. „Der Modulbau ermöglicht es uns, geförderten Wohnraum nicht nur schnell und effizient, sondern auch mit viel Einfühlungsvermögen und Verantwortung zu schaffen. Bereits in der frühen Planungsphase stimmen wir die Grundrisse eng mit der Förderstelle für sozialen Wohnungsbau ab – und bringen dabei unsere eigenen Anforderungen ein, die sich aus den individuellen Bedürfnissen unserer zukünftigen Mieterinnen und Mieter ergeben“, erklärt Birgit Mitterhuber, Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft WBG. Besonders wertvoll sei dabei die enge Zusammenarbeit mit den erfahrenen Planerinnen und Planern von Max Bögl – maxmodul. „Mit ihrer umfassenden Expertise im Wohnungsbau und ihrem tiefen Verständnis für die vielfältigen Facetten des sozialen Wohnens begleiten sie uns kompetent und lösungsorientiert durch den gesamten Prozess“, beschreibt Birgit Mitterhuber mit spürbarer Überzeugung. „So entstehen Wohnkonzepte, die nicht nur den Förderkriterien entsprechen, sondern auch echte Lebensräume schaffen. Das beschleunigt die Förderanträge und gibt uns die Sicherheit, dass wir auf einem stabilen Fundament bauen.“ Daher setzte der Bauträger wie schon bei anderen Projekten auch in der Sanddornstraße auf die Generalunternehmerleistung der Max Bögl Modul AG mit deren Wohnungsbausystem maxmodul.

Raummodule für einen zügigen Baufortschritt

Auch bei der Bauzeit punktet das Modulsystem. So wurden die 60 für dieses Projekt benötigten Module in der modernen Baufabrik des Bauunternehmens Max Bögl innerhalb von etwa fünf Wochen gefertigt und innen komplett ausgebaut. Für die Montage vor Ort in der Sanddornstraße wurden ungefähr 1,5 bis zwei Wochen benötigt, sodass das Gebäude innerhalb kürzester Zeit schlüsselfertig zur Verfügung stand. Beim Innenausbau der Module wählte Max Bögl Produkte aus, die sich ideal für das serielle Bauen und eine Standardisierung in der Produktion eignen. Hier kam bereits 2018 KERMI mit seinen RaumklimaKomponenten ins Spiel und hat sich als Partner in puncto Heizungs- und Lüftungstechnik etabliert. „Die Produkte von KERMI passen hervorragend zu unserer modularen Massivbauweise – nicht nur wegen ihrer hohen Vorfertigung, die einen schnellen und präzisen Einbau ermöglicht. Bei Max Bögl legen wir größten Wert auf langlebige und hochwertige Materialien, denn unser Ziel ist es, Wohnräume zu schaffen, die den Menschen langfristig ein gutes Gefühl geben“, erklärt Christoph Waas, Bauleiter Modulbau bei Max Bögl – maxmodul.

So entsteht ein spürbarer Komfortgewinn für die späteren Bewohnerinnen und Bewohner: Ein stabiles, angenehmes Raumklima, zuverlässiger sommerlicher Hitzeschutz und eine insgesamt hohe Wohnqualität. „Die durchdachten Lösungen von KERMI ergänzen unser Konzept perfekt – technisch ausgereift, komfortabel und auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt“, betont Christoph Waas.

Maximaler Wärmekomfort und hohe Energieeffizienz dank dezentraler Wärmeverteilung

So kamen auch bei den Modulen für die 13 Wohneinheiten in Pfaffenhofen Heizkomponenten von KERMI zum Einsatz. Um die Warmwasserbereitung und Wärmeverteilung dezentral pro Wohnung zu regeln, wurden insgesamt 13 x-net Wohnungsstationen pro eingebaut. Diese ermöglichen komfortables Heizen sowie eine exakte, wohnungsweise Verbrauchserfassung. Zudem bieten sie in jeder Wohneinheit eine Trinkwassererwärmung bedarfsgerechte im und Durchlaufprinzip. hygienische Eine zentrale Warmwasserspeicherung und entsprechende Verteilleitungen waren somit nicht notwendig. Dank einer geschickten Planung und der frühzeitigen Unterstützung der KERMI-Anwendungstechnik konnte durch eine durchdachte Platzierung der Wohnungsstationen im Bad auf den Einsatz einer Zirkulation verzichtet werden (3-Liter-Regel). Dies reduziert nicht nur die Investitions- und Betriebskosten, sondern steigert durch den Entfall der Zirkulationspumpe und die Möglichkeit, das Primärtemperaturniveau zu reduzieren, auch die Effizienz des Systems deutlich.

In Zusammenarbeit mit der KERMI-Anwendungstechnik wurde eine spezielle Wohnungsstationsgrundplatte entworfen. Diese verringert den Montageaufwand erheblich und gewährleistet eine sichere Installation. An den in der Wohnungsstation integrierten gemischten Heizkreis wurde der im Flurbereich positionierte Flächenheizungsverteiler angebunden. Die im Verteilerschrank der Flächenheizung integrierte x-net Regelleiste pro plus von KERMI übernimmt dabei vollautomatisch den hydraulischen Abgleich, sodass keine Einstellungen am Verteiler mehr notwendig sind und in jedem Raum zu jeder Zeit die erforderliche Wärme- bzw. Wassermenge zur Verfügung steht. Um das Heizkonzept abzurunden, kamen weitere Komponenten von KERMI zum Einsatz: So sorgt ein elektrischer Heizkörper in den Bädern der 13 Wohneinheiten für wohlige Wärme und Komfort. Im Untergeschoss, das in Fertigteilbauweise errichtet wurde, wurde zusätzlich eine Fußbodenheizung installiert. Das x-net C12 Tackersystem, das sich optimal für Nassestriche eignet, ermöglichte hierbei eine schnelle und flexible Montage.

Effizientes Lüftungssystem mit einfacher und kostengünstiger Installation

Im Bereich der Lüftungstechnik entschied sich das Bauunternehmen für dezentrale Produkte, die sich einfach Raum für Raum bzw. Modul für Modul einbauen ließen: In den Bädern transportiert der Einrohrlüfter xwell A20 verbrauchte, feuchte Luft zuverlässig nach außen. Für ein ideales Zusammenspiel wurden die Außenwandluftdurchlässe x-well ALD11 ergänzt. Sie lassen die Zuluft natürlich in die Räume nachströmen und filtern diese dabei, ohne dass störende Geräusche entstehen. So tragen sie zu einer guten Raumluftqualität bei und helfen, Schimmel zu vermeiden – für einen nachhaltigen Schutz der Bausubstanz. Durch die Kombination aus diesen Ent- und Belüftungskomponenten ließ sich das Lüftungskonzept besonders einfach und kostengünstig realisieren.

Rudolf Krehan von Max Bögl: „KERMI als kompetenter, unkomplizierter & kooperativer Ansprechpartner“ Rudolf Krehan, Bereichsleiter Produktmanagement & Engineering bei Max Bögl, zieht ein durchweg positives Fazit: „Wir arbeiten bereits seit 2018 regelmäßig mit KERMI in modularen Bauprojekten zusammen. In diesen Jahren und im aktuellen Projekt hat sich KERMI als kompetenter, unkomplizierter und kooperativer Ansprechpartner in den Bereichen Heizungs- und Lüftungstechnik bewährt.“ Hervorzuheben sei neben der Qualität der Produkte die schnelle Abwicklung und der gute Austausch zwischen beiden Unternehmen.

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