Mit Blick ins Grüne: Die Bäder in den Gartenzimmern sind unmittelbar im Raum integriert. Der Dornbracht-Designklassiker Meta in Schwarz matt steht hier auf einem reduzierten Waschtisch aus Holz und Naturstein. Bild: Dornbracht

Dornbracht: Hideaway an der Ybbs: das Refugium Lunz

Altes wiederbeleben, um Neues zu schaffen: Lange Jahre stand das Haus am Lunzer Kirchenplatz leer, ehe Joachim Mayr und Heinz Glatzl vom Wiener Architekturbüro M&G es in ein hochwertiges Boutiquehotel – das Refugium Lunz – verwandelten. Komplettiert wird die exquisite Verbindung aus Architektur, Interior und Handwerk durch die Armaturen von Dornbracht.

Preisgekrönte Wiederbelebung
2019 entdeckten Mayr und Glatzl das einstige Wirtshaus für sich, dessen Geschichte um fünf Jahrhunderte bis ins Jahr 1661 zurückreicht. Schnell kam ihnen der Gedanke, daraus eine Herberge zu machen: einen Ort der Begegnung und der Gastlichkeit, der dem betagten Gemäuer zu frischem Glanz verhelfen sollte. Gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern aus dem Wiener Architekturkollektiv Formdepot begannen sie, es umfassend zu restaurieren. Behutsam und Schritt für Schritt wurde die Bausubstanz samt jahrhundertealter Gewölbebögen, rauer Steinmauern und altem Holzgebälk erneuert. Nach drei Jahren Bauzeit öffnete schließlich das Refugium Lunz 2023 seine Pforten: Für das exklusive Designhotel, in dem Vergangenheit und Gegenwart elegant miteinander verschmelzen, wurde Mayrs und Glatzls Studio M&G 2024 mit dem German Design Award ausgezeichnet.

Zusammenspiel aus Alt und Neu

Das stimmige Zusammenspiel aus Alt und Neu setzt sich in den Innenräumen konsequent fort: Vertäfelungen aus Eichenholz treffen auf Sichtbeton, maßgefertigte Möbel auf liebevoll kuratierte Designaccessoires. Zu den ästhetischen Finessen gehören unter anderem Böden aus kroatischem Kalkstein, robuste Lärchentüren oder Fliesen aus Wiener Gründerzeithäusern. Neben der alten Stube mit ihrer historischen Balkendecke bietet vor allem die Salonküche samt kleinem Garten einen entspannten Platz zum Verweilen, genau wie das von handgearbeiteten Holzpaneelen und großen Fenstern geprägte Restaurant. Die Armatur Vaia in Dark Platinum gebürstet von Dornbracht kontrastiert hier stilsicher den opulenten Vintage-Look der zugehörigen Sanitärräume. Im neu errichteten Gartenhaus wiederum ergänzt die Serie MEM die Badezimmer und Ruheräume des Saunabereichs: Die kühlen Oberflächen in Platin gebürstet harmonieren dabei subtil mit den Breccia Romana-Fliesen und ihrer warmen Zeichnung.

Gespür für Atmosphäre und Licht

Ein Gespür für Atmosphäre, Proportionen und Licht kennzeichnet auch die Zimmer. Vervollständigt werden sie von edlen Materialien und Stoffen, die dezent im Hintergrund wirken, den Räumen jedoch Struktur und Charakter verleihen. Die Bäder erweisen sich als fester Bestandteil der Gesamtästhetik: In den Gartenzimmern des Neubaus sind sie sogar unmittelbar im Raum integriert. Auf einem reduzierten Waschtisch aus Holz und Naturstein findet sich die Dornbracht-Designikone Meta in Schwarz matt und korrespondiert gekonnt mit der dunklen Holzdecke. Vergleichbare Ensembles sind zudem Bestandteil der geschlossenen Bäder, wobei Meta nicht zuletzt in den Duschen klare Akzente setzt.

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