Als flexibles System für die Punktentwässerung löst DallDrain die typischen Schwierigkeiten beim Einbau eines Ablaufs einfach, schnell und sicher. Foto: Dallmer GmbH + Co. KG

Punktablauf DallDrain: Fünf Lösungen für mehr Zeit und weniger Stress Inklusive normgerechter Abdichtung nach aktualisierter DIN 18534

Es ist ein offenes Geheimnis: Auf der Baustelle muss improvisiert werden – auch beim Einbau des Entwässerungssystems. Das kostet Zeit, Geld und Nerven. Mit dem DallDrain-Ablaufsystem löst Dallmer die typischen Schwierigkeiten beim Einbau eines Ablaufs einfach, schnell und sicher. Ob Bad, Keller, Spa oder Hauswirtschaftsraum: Der Punktablauf kommt in so gut wie jedem Raum zum Einsatz, in dem Entwässerung eine Rolle spielt. Hier kommen fünf bekannte Hürden – und wie man sie mit DallDrain souverän meistert.

#1: Der Ablauf lässt sich nicht sicher auf der Rohbetondecke fixieren

Die Lösung: verstellbare Montagefüße

Um das Ablaufgehäuse auf der Rohbetondecke sicher zu fixieren, bedient man sich oftmals verschiedenster Baumaterialien. Das kostet viel Zeit und Nerven. Nicht so mit DallDrain: Hier sorgen die verstellbaren Montagefüße dafür, dass das Ablaufgehäuse innerhalb kürzester Zeit sicher, sauber und ganz ohne Improvisation fixiert werden kann. Zudem lässt sich der Ablauf durch die Montagefüße millimetergenau in der Höhe ausrichten. So steht er nicht nur optimal ausgerichtet und fest – auch kleine Stöße während der Bauphase können ihn nicht aus der Fassung bringen. Ein weiteres praktisches Plus: Die Montagefüße dienen gleichzeitig auch der Schallentkopplung.

#2: Hohe Bodenaufbauten oder nachträgliche Korrekturen

Die Lösung: das DallDrain-Aufstockelement

Durch Zeitdruck, den Einsatz verschiedener Gewerke oder andere unglückliche Umstände kann es passieren, dass Abläufe in der Höhe falsch positioniert eingebaut werden. Ist der Estrich erst einmal eingebracht, hilft hier im Normalfall nur noch ein aufwändiger und zeitintensiver Rückbau. Mit dem DallDrain-Aufstockelement lässt sich der Ablauf selbst dann noch in der Höhe anpassen, nachdem der Estrich eingebracht ist. Das Element kann flexibel auf verschiedene Höhen gebracht und einfach auf dem bereits verbauten Ablauf mit einer Rückstaudichtung montiert werden. So sorgt es für den passgenauen Höhenausgleich.

#3: Rohre unter Spannung beim Anschluss an die Abwasserleitung

Die Lösung: Bewegliches Kugelspitzende

Ein weiterer „Knackpunkt“ bei der Installation des Bodenablaufs ist der Anschluss an die Abwasserleitung. Bei Bodenabläufen mit starrem Abgang kommt es beim Anschluss der Rohrleitung aufgrund von Positionsabweichungen häufig zu Spannungen am Übergang zwischen Rohrleitung und Spitzende. Daher hat Dallmer DallDrain mit einem beweglichen Ablaufstutzen (Kugelspitzende) ausgestattet. So kann das Ablaufrohr auch nach dem Einbau bis zu 15° nach rechts, links oder unten ganz einfach und ohne Druck verstellt werden. Das Ergebnis: Ein spannungsfreier Anschluss an die Abwasserleitung und durch eine Sicherung ist ein Gegengefälle ausgeschlossen.

#4: Zeitintensive Dämmarbeiten

Die Lösung: Die DallDrain Montagehilfe

In der Praxis müssen die Trittschall- und Wärmedämmung an den Ablauf so nah wie möglich herangearbeitet werden. So lassen sich Schallbrücken vermeiden. Um die Konturen des Ablaufgehäuses in die Dämmung zu übertragen, ist viel handwerkliches Geschick und Zeit notwendig. In der Regel muss der Fachhandwerker ein Polystyrolschaum- oder Styropor-Element vor Ort zurechtschneiden. Die DallDrain-Montagehilfe für die Dämmung erspart dem Fachhandwerker einiges an Arbeitszeit. Mit ihrer Hilfe wird der Ablauf vollständig millimetergenau eingepackt. An den außenliegenden geraden Kanten kann zudem sehr einfach und schnell die Dämmung herangeführt werden.

#5: Verdreckte, zerknitterte oder fehlende Dichtmanschette

Die Lösung: Die einklickbare Dichtmanschette

Ist der Ablauf positioniert, fixiert, schallgedämmt und an die Abwasserleitung angeschlossen, kann der Estrich eingebracht werden. In der Regel ist hier die Arbeit des Sanitärinstallateurs abgeschlossen, der Fliesenleger übernimmt. Häufig liegt irgendwo dann die zerknitterte Abdichtungsmanschette, die umständliche Klebearbeiten zur Folge hat – oder sie ist nicht mehr auffindbar. Nicht so mit DallDrain, denn die Dichtmanschette des Systems wird als faltenfreies Abdichtflies separat, sauber und hochwertig verpackt mitgeliefert. Nachdem der Estrich eingebracht ist, muss sie einfach nur noch eingedrückt bzw. eingeklickt und in die Verbundabdichtung eingearbeitet werden. So gelingt die saubere und sichere Abdichtung nach DIN 18534.

 

DIN EN 1253-6 und -7: Flache Bodenabläufe und mechanische Geruchsverschlüsse

Der Punktablauf DallDrain bietet Lösungen, die den neuen Teilen 6 und 7 der DIN EN 1253 – für flachere Bodenabläufe sowie mechanische Geruchsverschlüsse – zuzuordnen sind. Der mechanische Geruchsverschluss funktioniert ohne Sperrwasservorlage und ist passend für alle Ablaufgehäuse. Er kann einfach ausgetauscht und als Zubehör nachgerüstet werden. Standardmäßig ist er in allen Plan-Abläufen der DallDrain-Systemfamilie enthalten.

DIN 18534: Abdichtungen für Innenräume, Aktualisierung der Wassereinwirkungsklasse W1-I

Die DIN 18534 regelt die Abdichtung von Innenräumen und unterscheidet vier Wassereinwirkungsklassen (W0-I bis W3-I). Neu bzw. präzisiert wurde insbesondere die Abgrenzung der Klasse W1-I („mäßige Wassereinwirkung“): Sie umfasst Flächen mit häufiger Spritzwasserbelastung, jedoch ohne dauerhaft anstauendes Wasser. Dazu zählen auch Bodenflächen ohne planmäßiges Gefälle im häuslichen Bereich mit Ablauf (Havarieablauf).

Bedeutung für die Praxis:
Die präzisierte Einordnung erleichtert die normgerechte Planung und Ausführung von Abdichtungen im Bad und reduziert Interpretationsspielräume – insbesondere im Wohnungsbau. Das DallDrain-System unterstützt diese Anforderungen durch die integrierte Dichtmanschette zur Integration in die Verbundabdichtung nach DIN 18534.

Mehr Infos: dallmer.de/dalldrain

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